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HOCH Health Ostschweiz hat einen grossen Schritt in die Zukunft der Augenheilkunde unternommen: Den Übergang von analoger zu vollständig digitalisierter Refraktionsdiagnostik. Wo bislang mit manuellen Phoroptern, Joystick-Autorefraktometern und Sehzeichenprojektoren gearbeitet wurde, bietet das neue System einen durchgehend vernetzten und digitalisierten Prozess. Insgesamt 25 Untersuchungszimmer wurden beim Projekt mit vollautomatischen Phoroptern ausgestattet.
Im Rahmen dieses Projekts wurden 25 Untersuchungszimmer mit vollautomatischen Phoroptern ausgestattet, die eine nahtlose Integration mit der im Vorfeld erfolgten Autorefraktion ermöglichen. Eine Ausschreibungsanforderung war die Integration von Barcodescannern an jedem Gerät. Mit dem Scanner wird der Barcode der Fall-ID direkt eingescannt. Die softwarebasierte Integrationslösung, welche von den IT-Experten von Mediconsult eigens für dieses Projekt entwickelt wurde, ermöglicht die Übertragung der Voruntersuchungsdaten in das gewünschte Untersuchungszimmer, veranschaulicht alle relevanten Messdaten und ermöglicht eine rasche Rückmeldung der gewünschten Daten für den abschliessenden Bericht.
Ziel der Digitalisierung ist es, den Ärztinnen und Ärzten ein Arbeiten mit möglichst wenigen Klicks zu ermöglichen und gleichzeitig einen durchgängigen, effizienten Untersuchungsprozess sicherzustellen. Der neue Ablauf beginnt mit der Anmeldung des Patienten, bei der automatisch eine eindeutige Fall-ID vergeben wird. Anschliessend erfolgt die Voruntersuchung am 4 in 1-Diagnosystem oder Lensmeter, wobei die Messdaten systemseitig abgelegt werden.
Sobald der Patient das Untersuchungszimmer betritt, startet der Arzt die Untersuchung direkt im Klinikinformationssystem KISIM. Im Hintergrund wird dabei automatisch der «MC Refraction Manager» ausgeführt. Dieser entnimmt selbstständig die relevanten Messdaten aus den Voruntersuchungsordnern und stellt sie ohne manuelle Zwischenschritte im Import-Ordner des Phoroptersystems bereit. Durch das einfache Betätigen der Import-Taste werden die Voruntersuchungsdaten am Phoropter geladen, sodass der Arzt unmittelbar mit den vorhandenen Patientenwerten die subjektive Refraktionsuntersuchung durchführen kann.
Nach Abschluss der subjektiven Messung wird durch Betätigung der Export-Taste eine XML-Datei erzeugt, die serverseitig über einen Konverter in das gewünschte HL7-Format umgewandelt und als ORU-Meldung an KISIM zurückgemeldet wird. Derselbe Prozess gilt auch für die Voruntersuchungsdaten. Die Messwerte werden dabei automatisch in die vorgesehenen Felder im Klinikinformationssystem übernommen. Zusätzlich archiviert der MC Refraction Manager sämtliche relevanten Dateien revisionssicher im Hintergrund.
Im Fehlerfall besteht jederzeit die Möglichkeit, manuell in den Prozess einzugreifen. Dies erfolgt in Absprache mit dem zuständigen Key-User des HOCH Kantonsspitals St. Gallen, sodass eine schnelle Fehlerbehebung gewährleistet bleibt, ohne den klinischen Ablauf unnötig zu unterbrechen.
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